Es ist eine Kunst, eine informative und interessante PowerPoint-Präsentation zu erstellen. Zum Glück nimmt dir die App einen Großteil der Gestaltung deiner Folien ab.
Doch der große Leistungsumfang erfordert auch ein hohes Maß an Verantwortung. Wir stellen drei Funktionen vor, die alle Neulinge ausprobieren sollten – und auch die häufigsten Stolperfallen, die es zu vermeiden gilt.
1. Nutze Vorlagen, aber beschäftige dich zunächst intensiv mit einer Vorlage.
PowerPoint bietet ein Vielzahl ansprechend designter Vorlagen, die du durch Klicken auf Neu > Neu aus Vorlage öffnest. Jede Vorlage umfasst mehrere Folienlayouts, die in PowerPoint Folienmaster heißen. Jeder Folienmaster verwendet unterschiedliche Schriftgrößen, Textlayouts und Bereiche, in denen du Bilder und andere Inhalte platzieren kannst.
So wirst du Profi: Beginne mit einer einfachen Vorlage und beschäftige dich intensiv mit ihren Elementen, bevor du dich an die nächste wagst. In jeder Vorlage gibt es viel zu entdecken.

2. Füge Grafiken hinzu, aber achte darauf, dass sie sinnvoll sind.
Auf jeder neuen Folie findest du eine nützliche Taste zum Hinzufügen von Tabellen, Diagrammen, Bildern, Videos und Formen. Darüber hinaus kannst du auch SmartArt einfügen. Hierbei handelt es sich um eine Auswahl von eleganten, vorgefertigten Grafiken wie Mengen- und Flussdiagramme, die sich zum Veranschaulichen von Prozessen und Beziehungen einsetzen lassen.
So wirst du Profi: Lass dir Zeit. Obwohl es verlockend ist, jede Menge Grafiken auf deine Folien zu packen, solltest du sicherstellen, dass alles, was du hinzufügst, auch dazu dient, deine Ideen zu verdeutlichen. Reine Hingucker können von der Vermittlung deiner eigentlichen Botschaft ablenken.
3. Verwende Übergänge, aber dezent.
Ein Übergang – der animierte Wechsel von einer Folie zur nächsten – ist so etwas wie eine Atempause. Der Folienwechsel erfolgt weniger abrupt und die Betrachter:innen haben die Möglichkeit, die gerade präsentierten Informationen zu verarbeiten.
Das Hinzufügen eines Übergangs ist einfach: Klicke auf Übergänge und wähle die Folie(n) in der Seitenleiste aus, auf die dieser Übergang angewendet werden soll. Anschließend wählst du den gewünschten Effekt aus. Mit dem Standardübergang „Wischen“ machst du nichts falsch – das ist ein echter Klassiker!
So wirst du Profi: Beschränke dich für deine gesamte Präsentation auf einen Übergangstyp, anstelle für jede Folie einen anderen zu verwenden. Auch solltest du dir erst nach dem Fertigstellen aller Folien deiner Präsentation Gedanken um das Hinzufügen von Übergängen machen. So erledigst du alles auf einen Schlag.