Der Illustrator Nuomi ist bekannt für seine lebendigen Straßenszenen – sie bilden die Grundlage seiner digitalen Kunst, die Werk und Publikum näher zusammenbringt als je zuvor. Hier verrät er vier seiner liebsten Procreate-Tipps, die dir den Einstieg in deine kreative Reise erleichtern.

Eigene Kurzbefehle festlegen
Bevor du deinen ersten Strich ziehst, empfiehlt es sich, ein paar persönliche Kurzbefehle für deine Lieblingsfunktionen in Procreate einzurichten.

Das Pinselstudio erkunden
Wähle einen beliebigen Pinsel und öffne Pinselstudio > Farbdynamik, um Werte für Farbton, Sättigung und Helligkeit festzulegen. Diese bestimmen, wie stark sich die Pinselfarbe je nach Stiftdruck verändert.
Licht und Schatten mit Ebenen aufbauen
Wenn du Elemente auf verschiedene Ebenen verteilst, kommen sie sich nicht in die Quere – und Licht lässt sich viel einfacher bearbeiten.
Tippe im „Ebenen“-Bedienfeld auf den Buchstaben neben einer Ebene, um das Menü mit den Mischmodi-Optionen zu öffnen. Diese lassen sich grob in drei Kategorien einteilen:
Schatten: Verwende „Multiplizieren“ – je dunkler die Farbe ist, desto tiefer wirkt der Schatten.
Beleuchtung: Verwende „Aufhellen“, „Hinzufügen“ oder „Negativ multiplizieren“ – Weiß erhöht die Helligkeit.
Spezielle Lichteffekte: Ob „Ineinanderkopieren“, „Weiches Licht“ oder „Hartes Licht“ – diese Modi eignen sich perfekt für punktuelle Effekte wie Neonlichter.
Schaffe ganz einfach Symmetrie
Viele Alltagsgegenstände sind in irgendeiner Form symmetrisch – und Procreate macht es besonders leicht, sie in deinen Kunstwerken nachzubilden.
Der Clou an der Symmetrie: Du musst passende Stellen nicht mehr mühsam ausrichten, etwa bei gemusterten Ornamenten oder Totems. Wähle einfach einen Symmetriemodus und arbeite an einem Bereich – die entsprechenden gespiegelten Bereiche werden automatisch ergänzt. So sparst du dir das ständige Nachjustieren der Ausrichtung.