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INMOST

Angst lauert überall in diesem unheimlichen Platformer.

Hier braut sich etwas Düsteres zusammen – in einem Jump-’n’-Run, das präzise darauf ausgelegt ist, dich das Fürchten zu lehren. Inmost ist dafür gemacht, in einer einzigen Session von drei bis fünf Stunden gespielt zu werden. Wenn du eine passende Gelegenheit findest, empfiehlt das Team von Hidden Layer Games eine dunkle, stürmische Nacht. Der Zeitaufwand, es durchzuspielen, hält sich also in Grenzen – trotzdem Vorsicht: Albträume sind nicht ausgeschlossen!

Das gefällt uns besonders: Die stilvolle, monochrome Pixelgrafik ist bewusst retro, aber alles andere als harmlos. Inmost schafft es mühelos, dir eine Gänsehaut zu verpassen. Die Hauptrolle wechselt zwischen einem verängstigten jungen Mädchen, einem tapferen Ritter und einem geheimnisvollen Fremden, der den Rätseln von Inmost auf den Grund gehen will. Jede Figur bringt eigene Fähigkeiten mit – ob sie finstere Mächte erforscht, ihnen ausweicht oder mit kompromissloser Entschlossenheit ein Schwert schwingt. Manche der herumliegenden Gegenstände lassen sich als Waffen gegen Monster einsetzen, und wenn du der vorrückenden Dunkelheit entkommst, warten auch knifflige Rätsel, während sich das Drama entfaltet.

Der entsättigte Pixelstil von Inmost verbindet gekonnt Nostalgie mit moderner Atmosphäre.

Kleiner Tipp: Geduld zahlt sich aus. Nicht immer ist sofort klar, was du tun musst, um ein Level zu meistern. Zurückgehen und gründliches Erkunden gehören oft dazu. Und keine Sorge: Wenn du einen Fehler machst und stirbst, wirst du ganz in der Nähe deines letzten Fortschritts wieder auferstehen.

Wer dahintersteckt: Alexey Testov, einer der beiden Köpfe hinter Inmost bei Hidden Layer Games, nennt 1990er-Klassiker wie Flashback und Another World, das monochrome Horror-Spiel Limbo sowie das ZX Spectrum-Kultspiel Dizzy als wichtige Einflüsse dieses düsteren Spiele-Mixes.