APP-TIPP

So wird aus Musik wahre Magie

Animoog Z schafft mehr als ein gewöhnlicher Synthesizer.

Apps haben die Musik revolutioniert und kreative Tools für alle zugänglich gemacht, die nicht genügend Platz oder Geld für physische Hardware haben. Animoog Z Synthesizer hebt das Ganze nun auf die nächste Stufe: Als Kombination aus einem 3D-Display mit anpassbaren Wellenformen und einer dynamischen Tastatur im Touchplate-Stil wäre dieser innovative, 16-stimmig polyphone Synthesizer in der realen Welt erst gar nicht realisierbar! Und er funktioniert als eigenständige App genauso einwandfrei wie als Plug-in für GarageBand und Logic Pro.

Das gefällt uns besonders: Animoog Z eignet sich für alle. Du fängst bei null an? Wähl eine Voreinstellung aus und drück ein paar Tasten, um in die wonnevolle Welt der elektronischen Musik einzutauchen. Du zählst eher zu den Profis? Mithilfe von Dutzenden vertrauten Knöpfen und Einstellrädern erzeugst du aufregende, neue Sounds nach Maß. Während du deinen Track bastelst, erscheint auf dem virtuellen Display der App übrigens eine interaktive 3D-Interpretation deiner musikalischen Erzeugnisse.

Die beeindruckende Grafik ist interaktiv: Zieh sie über den Bildschirm, um deine Sounds in Echtzeit zu verändern!

Kleiner Tipp: Tob dich ruhig auf dem In-App-Keyboard aus: Je nachdem, für welchen Bereich einer Taste du dich entscheidest, ertönt der aktuelle Sound in einer anderen Klangfarbe. Hältst du eine Taste gedrückt und ziehst sie nach oben oder unten, veränderst du den Ton während der Wiedergabe. Und über die Hold-Taste werden mehrere Noten weiter abgespielt. Du hast aber auch die Möglichkeit, deine Mac-Tastatur wie ein Klavier zu benutzen oder per USB ein Musik-Keyboard anzuschließen und per Preferences > MIDI > Input zu aktivieren.

Wer dahintersteckt: Der Ingenieur Cyril Lance und der Sounddesigner Drew Neumann konzipierten Animoog als einen physischen Synthesizer mit einem Display, auf dem sich Kometen auf 3D-Pfaden bewegen. 2011 brachte Moog die ursprüngliche 2D-Version von Animoog fürs iPad heraus. Zehn Jahre später ermöglichte eine leistungsstärkere Hardware dem Team die Darstellung in 3D, sodass die klassischen Moog-Sounds nun von einer eindrucksvollen Grafik und einer einzigartig ausdrucksstarken Tastatur abgerundet werden.