Odin hat ein Auge auf dich – aber um nach Asgard zu kommen, brauchst du die Kraft und Gerissenheit, durch die sich das kriegerische Volk des Nordens auszeichnet. Mit diesen grundlegenden Tipps überlebst du die Reise durch das weitläufige Sagenland in Valheim.
1. Bau dir ein Zuhause
Wenn du die prozedural generierte Welt zum ersten Mal betrittst, solltest du sofort ausreichend Holz und Steine sammeln, um eine Steinaxt zu basteln. Mit diesem essenziellen Werkzeug fällst du Bäume und schlägst blutrünstige Greylings in die Flucht. Anschliessend machst du dich auf die Suche nach einer verlassenen Hütte, die dir als erste Basis dient. Schliesslich ist es einfacher, ein altes Haus in Schuss zu bringen, als alles von Grund auf neu zu errichten.
2. Mach zusätzliche Ressourcen ausfindig
Materialien wie Holz und Steine sind ziemlich einfach aufzuspüren. Dazu brauchst du nur Ausschau nach Bäumen und Felsen zu halten. Allerdings lohnt sich auch das Wissen darum, wo du drei weitere Ressourcen findest, die du zum Zusammenbasteln anderer Startausrüstung brauchst: Für eine schlagkräftigere Axt suchst du in Flussbetten und Uferbereichen nach Feuerstein. Lederreste zum Bogenbau holst du dir von erlegten Wildschweinen. Und um an die Kohle für das Schmiedefeuer zu kommen, lässt du das Fleisch einfach zu lange garen.
3. Ausruhen und reparieren
„Ausruhen und reparieren“ ist das clevere Motto des kriegerischen Nordvolks. Ob in deiner Basis oder am Lagerfeuer mitten im Wald – Entspannung aktiviert einen mächtigen Buff für mehr Gesundheit, Ausdauer und Erfahrungspunkte. Und die Kosten für die Reparatur deiner Ausrüstung an der Werkbank liegen praktischerweise bei null. Du brauchst nur so lange auf das Hammersymbol zu klicken, bis alles wieder heile ist.
4. Züchte Wildschweine
Du träumst von einem unbegrenzten Vorrat an Fleisch und Leder? Bau ein Gehege und locke ein paar Wildschweine hinein. Füttere sie mit Möhrchen oder anderen Feldfrüchten und bleib anschliessend auf Distanz. Wenn das „Tame“-Tag erscheint, lässt der tierische Nachwuchs nicht mehr lange auf sich warten. Sobald die kleinen Schweinchen alt genug sind, vermehren sie sich bei ausreichendem Platzangebot immer weiter – oder du schlachtest sie, um selbst nicht vom Fleisch zu fallen und die Nebenprodukte als Baumaterialien zu verwenden.
5. Bereite dich auf die Bosskämpfe vor
Wenn du in Valheim weiter vorankommen willst, führt irgendwann kein Weg mehr an den furchterregenden Bossmonstern vorbei. Die sogenannten Forsaken droppen einzigartiges Loot und verleihen dir mächtige Fähigkeiten. Um die erste dieser Feuerproben gegen den riesigen Hirsch Eikthyr zu überleben, solltest du gesundheits- und ausdauerfördernde Nahrung zu dir nehmen und dich neben einem Steinbeil auch mit einem Schild bewaffnen, um die gefährlichen Wildattacken abzuwehren. Viel Glück!
6. Kenne deinen Gegenpart
Die meisten Wesen in Valheim sind bestimmten Angriffen mal mehr und mal weniger schutzlos ausgeliefert. Durch Speere erleiden Trolle beispielsweise zusätzlichen Schaden. Schwebt über dem Kopf einer feindlichen Gestalt eine gelbe Zahl, verletzt du sie mit jeder Waffe, die du gerade in der Hand hältst. Eine weisse Zahl bedeutet normalen Schaden. Und eine graue Zahl signalisiert dir, dass deine aktuelle Waffe der gegnerischen Kreatur rein gar nichts anhaben kann. In solchen Fällen solltest du deine Auswahl ändern – und zwar schnell.
