Nach 25 Jahren Entwicklung öffnet der beliebte Mac-Klassiker GraphicConverter so ziemlich jedes erdenkliche Bildformat – fast 200! – und ermöglicht den Export in mehr als 80 davon. Aber der elegante Bildbrowser und eine breite Palette an Tools zum Bearbeiten, Optimieren, Scannen und Katalogisieren von Grafiken sind ein eindeutiges Zeichen dafür, dass in der App mehr steckt, als ihr Name vermuten lässt.
Das gefällt uns besonders: Dank der Stapelverarbeitung sparst du unglaublich viel Zeit. Du bist gerade an einer Medienkampagne zugange? Dann definier dir eine Aktion so, dass sie mehrere Ausführungen desselben Bilds mit verschiedenen Abmessungen, Filtern und Formaten erstellt, und wende sie anschließend auf einen ganzen Ordner mit Fotos an. Die neueste Version von GraphicConverter erkennt sogar nicht nur vektorbasierte Formen, Anmerkungen und Callout-Grafiken, sondern macht sich auch künstliche Intelligenz zunutze, um Objekte automatisch auszuwählen und zu maskieren.

Kleiner Tipp: Der Metadaten-Jongleur in GraphicConverter umfasst effektive Tools, um Ordnung in EXIF- und IPTC-Metadaten zu bringen, ohne dass die Bildqualität darunter leidet. Mit einem Klick löschst du GPS-Daten oder änderst das Datum gemäß eines Dateinamens wie „product-01-2023-07-16.JPG“. Für einen dauerhaft reibungslosen Workflow hast du in der App die Option, deine Einstellungen im Metadaten-Jongleur für eine spätere Verwendung zu speichern.

Wer dahintersteckt: Der Entwickler Thorsten Lemke entwarf GraphicConverter im Jahr 1992, um seine digitale Fotosammlung vom Atari- ins Macintosh-Format zu konvertieren. Zwischenzeitlich war die App auf allen Macs bereits vorinstalliert.